Vorbereitungen fürs neue Bergrettungs-Jahr

Die Monate November und Dezember sind traditionell ruhig, was das Einsatzgeschehen bei der Bergrettung Innsbruck angeht. Diese Zeit nutzen wir deshalb immer, um uns auf das neue Bergrettung-Jahr vorzubereiten. Derzeit arbeiten wir beispielsweise am Ausbildungsprogramm 2020, wir bereiten unsere Weihnachtsfeier als Jahresabschluss vor. Derzeit diskutieren wir, welche Schulungen im abgelaufenen Jahr gut waren, welche verbessert werden können und wo es noch besonderen Ausbildungsbedarf gibt. Das betrifft sowohl die medizinische wie auch die technische und die taktische Fortbildung. Im Jänner folgt die Jahreshauptversammlung der Bergrettung Innsbruck und auch die Bergrettung Tirol wird in Innsbruck ihr 70jähriges Bestandsjubiläum feiern. Besondere Vorfreude haben wir dabei auf die Präsentation der Chronik der Bergrettung Tirol, die von unserem Ortsstellenmitglied Walter Spitzenstätter erarbeitet wurde. Auch Schulungen gibt es natürlich, um für kommende Einsätze gewappnet zu sein. In der vergangenen Woche haben wir uns beispielsweise mit dem Thema Hypothermie bei Lawineneinsätzen beschäftigt, und gestern hat uns Patrick Nairz vom Lawinenwarndienst Tirol einen Rückblick auf das vergangene Lawinenjahr und einen Ausblick auf die kommende Saison gegeben. Es ist erstaunlich, wie schnell man vergisst welche Lawinenlagen geherrscht haben und auch welche Bergrettungseinsätze daraus resultiert sind. Auch bergrettungstaktisch war im vergangenen Jahr das eine oder andere dabei, das wir mitnehmen können und bei zukünftigen Einsätzen vielleicht anders machen. Wir sind jedenfalls startklar für ein neues Bergrettung-Jahr und hoffentlich auch guten Schnee im heurigen Winter! (gebi)

Patrick Nairz zeigt die Gleitschneelawinen des Winters 18/19 auf der Nordkette.

Reges Interesse beim Vortrag von Patrick.